Spenden für die neuen Nachbarn

Seit gut einem Monat leben die ersten 60 der neuen Nachbarn in der Sammelunterkunft in Bantorf, deren angekündigte Ankunft eine Art warmen Tsunami an Hilfsbereitschaft auslöste.
In Etappen reisten die Neuankömmlinge an und parallel entwickelte sich eine lokale Hilfsinitiative (hier und hier nachzulesen).

Ehrenamtlich begann die Initiative „Willkommen neue Nachbarn“ ein mitunter extrem zeitaufwändiges Versorgungs- und Betreuungskonzept aufzustellen und umzusetzen, ohne das die Ankunft und der Flüchtlinge nicht so reibungsarm und menschenwürdig von statten gegangen wäre, wie es dann war.

Das dörfliche Engagament mit zupackenden Händen auch aus den Nachbardörfern sprach sich rum und erfuhr große Anerkennung, nicht zuletzt in Form von Spenden. Die beeindruckenste und öffentlichkeitswirksamste kam aus den Händen des Machers Rainer Ballin vom Muuh! (schließt zum 31.12.2015) aus einem Benefizkonzert. Sagenhafte 1500 Euro insgesamt überreichten er mit seiner Lebensgefährtin Diana Böger an das integrative Musikprojekt.

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Logo des integrativen Musikprojekts, Skizze Bleistift, Künstler: Esir Ettim Jabi (Syrien/Bantorf)

 

Auch Fahrräder, Helme und Winterjacken, Schuhe und Spielzeug wurden in erfreulichem Maß für die neuen Nachbarn gespendet.

Beeindruckend auch das Engagement des Waldkindergartens Deisterwiesel: Die 1. Vorsitzende Nanny Meier brachte vor zehn Tagen zusammen mit einigen kleinen Deisterwieseln einen Stapel Spiele und Schreibutensilien. Der Waldkindergarten konnte nicht mit einem dringend benötigten Betreuungsplatz für die Kinder im Kita-Alter helfen, er ist wie alle Kindergärten in der Umgebung vollkommen ausgebucht.
In Absprache mit den Aktiven der Initiative sammelten sie aber als Geste der Unterstützung Spielsachen, die den Kindern in der Sammelunterkunft auf dem Weg in ein kindgerechteres Leben helfen.

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Jan Pommerehn stellte der Delegation des Waldkindergartens Deisterwiesel die Initiative „Willkommen neue Nachbarn“ bei der Sepndenübergabe vor.

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Danke, die II.

Danke, es geht schneller, als gedacht! Ein großes Danke wehte heute durch unser Dorf.

Weihnachtsbasar mit allem Schnack und Schnuck, idyllisch zwischen Kirche, Feuerwehrhaus und alter Schule.

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Und das erste Mal mit neuen Nachbarn, die sich unglaublich oft bedankten für die freundliche Aufnahme hier in Bantorf und für die Einladung zum Weihnachtsbasar.

Etwa zwei Dutzend Männer und ein, zwei Kinder aus der neuen Unterkunft fanden den Weg hoch zum Basar dank organisierter Begleitung.
Sie staunten, guckten, froren, wurden gerne angesprochen, erzählten und lachten und: bedankten sich immer und immer wieder.

Erste Eindrücke

Sie kannten keinen Adventsschmuck, sie haben nachvollziehbare Berührungsängste mit fremden Speisen (würde vielen von uns in der chinesischen Provinz ähnlich gehen ;-)  ) und sie waren überrascht von unserer „norddeutschen Gelassenheit“ beim Feiern.
Sie wollen dringend Deutsch lernen, sind unterschiedliche Charaktere und es war angenehmer erster Eindruck. Einige brachen zügig wieder auf nach Hause, sie waren recht dünn gekleidet.

Auch aus der anderen Unterkunft fanden einige neue Nachbarn etwas später selbst den Weg zum Basar. Eine Mutter musste, gerade an der Kirche angekommen, leider wieder umdrehen, weil ihre Tochter sich übergeben musste und nicht mehr fit genug war für das Fest.

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Gemeinsam am warmen Stockbrotfeuer stehen.

Und sonst

Wie immer: es war toll organisiert, die Jugendfeuerwehr hat fleißig gearbeitet (vorher und auch heute), ebenso die vielen weiteren UnterstützerInnen, warme Getränke und warmes Essen schmeckten bei den Temperaturen um 6 Grad vorzüglich und die schnellsten Gäste können ihr Heim bereits adventlich schmücken mit Kränzen, Gestecken und Deko. Kurz nach Basarbeginn gähnten bereits große Lücken im „Verkaufsraum“.

Auch die Pinata haben die Kinder in diesem Jahr erneut kaputt bekommen, es war mit viel Gekreische und Gekicher wieder ein Riesenspaß!

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Danke!

 

 

2. Treffen der Aktion „Neue Nachbarn“

Liebe Nachbarn,

am Montagabend fand das 2. Treffen der Aktion „Neue Nachbarn“ statt, erneut ein Erfolg.

Es nahmen überwiegend die Aktiven teil, die sich in Mailverteiler eingetragen hatten und formulierten Gruppenziele und -inhalte.

Für die Aktiven gab es noch in der Nacht eine sehr lange Zusammenfassung per Mail. Überhaupt werden hinter den Kulissen unglaublich viele Mails geschrieben und Gespräche geführt, Mittwoch folgte Artikel im Deisterjournal.

Kurz: Aus fünf Gruppen wurden vier, es gibt eine neue, eigene Website (noch im Bau), die ersten 32 neuen Nachbarn sind da, die ersten Termine für Dorfgemeinschaft und neue Nachbarn gemeinsam sind geplant und es zählen nicht nur Bantorfer zum Team, sondern auch neue Freunde aus ganz Barsingausen uuuuuund … noch mehr über der Entwicklung erfahrt ihr, wenn ihr die kommenden drei Dienstage, ab 24.11., ab 19 Uhr ins Sportheim Bantorf kommt.
An diesem Jour Fix werden bisherige Erfahrungen ausgetauscht und das weitere Vorgehen besprochen.
Danke für euer Interesse und die Unterstützung!
Herzlich, Carmen
Artikel im Deister Journal:

  • Willkommen: Bantorf erstellt eigenes Integrationskonzept
  • Willkommen: Bantorf erstellt eigenes Integrationskonzept
  • Willkommen: Bantorf erstellt eigenes Integrationskonzept

Willkommen: Bantorf erstellt eigenes Integrationskonzept

Bantorf (cek). In Bantorf kommen am heutigen Mittwoch die ersten von 130 Flüchtlingen an, die in einer Gemeinschaftsunterkunft am Ortsrrand untergebracht werden. Darauf hat sich die Dorfgemeinschaft in den letzten Wochen intensiv vorbereitet und ein Integrationskonzept entwickelt.

Nach einer Informationsveranstaltung der Stadt Barsinghausen Ende Oktober, in der sie über ihr Unterbringungskonzept für etwa 1000 weitere Flüchtlinge im Stadtgebiet informierte, formte sich ein spontanes Aktionsbündnis in Bantorf:Willkommen neue Nachbarn (noch im Bau).

Verständigung: Karima Köhler dolmetscht ein Gespräch zwischen Mohamad AlToubaji und Murad Khery und den Bantorfern.

Verständigung: Karima Köhler dolmetscht ein Gespräch zwischen Mohamad AlToubaji und Murad Khery und den Bantorfern.

In zwei kurzfristig einberufenen Planungsveranstaltungen auf Initiative engagierter Bürger bildeten sich vier Arbeitsgruppen für die Themenbereiche Begrüßung, Sprache und Alltag, Freizeit sowie Arbeit und Beschäftigung. Die Ortsvereine, Kirche und Feuerwehr unterstützen das Engagement von Beginn an und auch aus den Nachbarorten erfährt das Bündnis Rückhalt.

Es ist eine rasante Entwicklung weg von der anfänglichen Skepsis hin zu einer Integrationskultur in dem Dorf mit 1200 Einwohnern. Es gibt kein vorgefertigtes Konzept für derartige Situationen, die Bantorfer informierten sich selbst, wie sie mit einem Einwohneranstieg von über zehn Prozent auf einmal am besten umgehen können.

Unterstützt: Rosemarie Struß vom Internationalen Frauentreff.

Unterstützt: Rosemarie Struß vom Internationalen Frauentreff.

Unterstützung bekamen sie dabei von der Stadt Barsinghausen, von benachbarten Flüchtlingshilfe-Initiativen und allen bereits engagierten Helfern in Barsinghausen. Bei der Auftaktveranstaltung im Café im Schafstall informierte Heide Heyerhorst aus der Verwaltung die etwa 170 Anwesenden über Grundausstattung und Ablauf des geplanten Zuzugs nach Bantorf. Ihre Kollegin Karima Köhler dolmetschte ein Gespräch zwischen Mohamad AlToubaji und Murad Khery und den Bantorfern, die so aus erster Hand erfahren durften, wie es den Flüchtlingen geht, wenn sie in den Unterkünften ankommen. Der Mitarbeiter des Roten Kreuzes aus Syrien und der Arzt aus dem Irak wohnen seit einigen Wochen in Barsinghausen.

In aufwändiger Kleinarbeit knüpften die Organisatoren Jan Pommerehn und die Verfasserin Carmen Eickhoff-Klouvi Kontakte mit Ansprechpartnern bei der Stadt und beim Kirchenkreis, mit anderen Hilfsinitiativen, Ansprechpartnern aus benachbarten Kommunen und mit dem Quartiersmanager der Bantorfer Unterkunft, Yusuf Yilmaz und verknüpften die Aktiven untereinander. Eine Woche nach dem Startschuss sind die Arbeitsgruppen gut aufgestellt und laufen selbständig.

Agenda: Die Bantorfer haben einen Fahrplan der Willkommenskultur aufgestellt.

Agenda: Die Bantorfer haben einen Fahrplan der Willkommenskultur aufgestellt.

Das Begrüßungsteam kümmert sich in den ersten Tagen gleichermaßen um eine angenehme Ankunft, wie es auch von Beginn an Regeln verdeutlicht, die hier gelten und eingehalten werden müssen. Die Aktiven des Teams Sprache und Alltag übernehmen anschließend die laufende Betreuung, für erste Behördengänge, Orientierung im Alltag und als Sprachpaten ist im Idealfall eine regelmäßige eins zu eins-Begleitung angezeigt. Das Team Freizeit beugt Lagerkoller mit leicht umsetzbaren Freizeitaktionen vor. Von Lauftreff bis Spieleabend, Deisterspaziergängen und Fahrradwerkstatt bis zu Spartenangeboten im TSV Bantorf (Fußball, Tischtennis, Bogenschießen) werden Angebote gemacht. Wie neuen Nachbarn der Bantorfer auf das Angebot reagieren, muss das Team abwarten. Es gibt vorab nur wenige Informationen über die soziale Konstellation der Neuankömmlinge, eine weitere Ungewissheit, welche die Planungen beeinflusst.

Diejenigen, die sich Arbeit für die neuen Nachbarn befassen, suchen Aufgaben im ehrenamtlichen Bereich, die nicht für Geld von regulären Auftragnehmern erledigt werden. Durch die Beschäftigung, etwa Mithilfe bei Blutspendeterminen und Seniorennachmittagen des Rotkreuzortsverbands der Bördedörfer, soll die Integration gefördert werden und ebenfalls dem Lagerkoller vorgebeugt werden.

Das Engagement der Dorfgemeinschaft hat ungeahnte, positive Nebenwirkungen: während der beiden Planungsveranstaltungen und der Gruppenarbeit rückten auch die Teilnehmer, die sich vorher teilweise komplett fremd waren, eng zusammen. Über die Grenzen von Bantorf hinaus.

Das Jahr 2015 hat in Bantorf viel in Bewegung gebracht. Nach einem Artikel im Deister Journal Ende 2014 über die Ideenwerkstatt Dorfzukunft in Flegessen bei Bad Münder entstand eine ähnliche Bewegung im Rahmen der IG Bantorf. Unter der Führung von Edith Ehlers-Mertens wuchs die Ideenwerkstatt Dorfleben, die seit Jahresbeginn Gemeinschaftsaktionen plant und erfolgreich unter anderem Backtage, Kinoabende, Computerkurse oder Raterunden organisiert und ein neues Miteinander im Ort anstoßen konnte. Die Förderung der Lebensqualität im Ort nach der Schließung der Grundschule als einzigem öffentlichen Raum stand dabei im Mittelpunkt, der Fokus liegt auf Aktionen für ein gutes Miteinander von Alt und Jung. Als Katalysator dient dabei das #Dorfblog Bantorf, in dem Ankündigungen und Berichte in loser Form zusammengetragen werden.

Ermutigt durch die Erfahrung, dass die Bantorfer durchaus offen für Neues sind, initiierte eine Handvoll Einwohner nach der Informationsveranstaltung der Stadt Ende Oktober jetzt das Integrationsprogramm und wird durch die Beteiligung, auch weit über die Dorfgrenze hinaus, bestätigt. Die Aktiven sind sich bewusst, dass Flexibilität das wichtigste ist. Sie erwarten Menschen, die als einzige Gemeinsamkeit Schlimmes erlebt haben und hier eine sichere Heimat suchen. Die aber sonst so unterschiedlich sind, wie es in der Natur des Menschen liegt.

Im Mailverteiler sind derzeit 50 Aktive vernetzt, die die wesentliche Arbeit machen, aber auch sehr multiplizieren und jeweils weitere Mitstreiter anheuern. Die nächsten drei offenen Planungstreffen, an denen jeder Interessierte teilnehmen kann, finden wöchentlich dienstags ab 19 Uhr statt im Sportheim Bantorf, Luttringhäuser Weg 48, oben am Waldsportplatz.

Links: https://bantorf.com/ und http://www.willkommen-neue-nachbarn.de/

Update – Treffen am Montag (9.11.) im Café Schafstall

Liebe Nachbarn,

die bisherige Resonanz auf das Rundschreiben (u.a. hier im #Dorfblog und in euren Briefkästen) sowie eure Beteiligung ist großartig! Besonders erfreulich ist auch, dass sich Menschen aus anderen Orten gemeldet haben und sich für unsere Nachbarschaftshilfe interessieren.

Die Situation ist vollkommen neu für uns alle, und wir machen es offenbar richtig: frohen Mutes anpacken statt auszusitzen.
Inzwischen konnten auch weitere Bantorfer Vereine erreicht werden und haben ebenfalls Unterstüztung zugesagt (DRK und Obst- und Gartenbauverein). Die Nachbarschaftshilfe geht nicht von einem Verein oder „von oben“ aus, sondern ist in der Mitte der Einwohner Bantorfs entstandenes Engagement.

Von der Stadt Barsinghausen gab es bei Vorbereitungstreffen Lob für die Bantorfer Nachbarschaftshilfe und viele Informationen bereits bestehende, ehrenamtliche Strukturen in den Bereichen Alltagsbegleitung und Sprachkurse, aber auch Bekleidung und Beschäftigung betreffend.

Ablauf der Versammlung im Café Schafstall

Am Montagabend treffen wir uns im Café Schafstall. Experten aus verschiedenen Bereichen informieren uns über bestehende Angebote und begleiten uns dann beim Ideen austauschen und sammeln.

Zu uns nach Bantorf kommen:

zwei neue Nachbarn (Flüchtlinge) aus Barsinghausen, die über ihre konkreten Erfahrungen und Bedürfnisse berichten,

Rosemarie Struß (Frauentreff, Flüchtlingsbetreuung) kann über bestehende Ehrenamtsstrukturen berichten,

Karima Köhler (Hebamme, multiglingual, bei der Stadt angestellt) kann ebenfalls unzählige Fragen zur gelungenen Integration aus verschiedenen Perspektiven beantworten,

Heide Heyerhorst (Leitung Fachbereich Soziales Stadt Barsinghausen) kann uns über bestehende öffentliche Strukturen und die Aufgaben der Stadt Barsinghausen informieren,

Nach einer Einführungsphase diskutieren wir in übersichtlichen Gruppen und tragen die Bantorfer Ideen zusammen, was wir für ein gelungenes Miteinander tun können.

Zum Ende der Veranstaltung werden die Ergebnisse der Gruppen erfasst und der Versammlung bekannt gegeben.

 

 

Infoveranstaltung und Mitmach-Flyer – Bantorf packt geschlossen an!

Liebe Nachbarn,

in beispielloser Manier haben sich die größten Vereine und Verbände in Bantorf zusammengeschlossen und ihre Mithilfe bei der Integration der uns demnächst erreichenden deutlich mehr als 100 Flüchtlinge zugesichert. (IG Bantorf, Kirchenvorstand Bantorf, Freiwillige Feuerwehr Bantorf, TSV Bantorf)
Für diesen rasanten Start und das Engagement ist größtes Lob zu zollen, unter anderem an Jan P.

Die Vereine und Verbände, das Dorf, das sind wir alle, du und Sie und ich.

Am Montag, 9. November, treffen wir uns alle im Café Schafstall, Im Dorfe 29, um 19 Uhr und sammeln Ideen und planen. Die Ankunft der ersten neuen Nachbarn ist uns für die Folgewoche angekündigt worden.

Bitte lest das ganze folgende Schreiben, welches sehr viele von euch auch in euren Briefkästen finden werden und meldet euch mit Ideen und/oder kommt zum Treffen im Schafstall!

Herzlichen Dank sagen das #Dorfblog und alle bislang Engagierten!

Aufruf Nachbarschaftshilfe in Bantorf Aufruf Nachbarschaftshilfe in Bantorf

Wie kann ich – den neuen Nachbarn – helfen?

Liebe Nachbarn,

diesen Monat werden wir die ersten von über 100 neuen Nachbarn (andernorts: Flüchtlinge) bei uns im Ort begrüßen.

Hinter den Kulissen kümmern wir uns um ein „Nachbarschafts-Programm“, wie Alt-Bantorfer und Neu-Bantorfer bestmöglich von der Nachbarschaft profitieren können.

Die IG Bantorf, unser Mutterverein, trifft sich heute Abend um 19.30 Uhr in der Begegungsstätte zum Monatstreffen und wird weiter planen.

Wer sich in das Thema „neue Nachbarn“ vertiefen möchte und sich dafür interessiert, was es woanders an nachahmenswerten Beispielen gibt, oder auch, was wenig Erfolg versprechend ist, kann sich den Link

http://wie-kann-ich-helfen.info/

abspeichern und auf der Seite herumstöbern. Hinter der Seite steckt übrigens der kluge Kopf meiner lieben Kollegin und ehemaligen Bredenbeckerin Birte Vogel.

Zur Unterbringung von neuen Nachbarn (Flüchtlingen) im Dorf

Liebe Nachbarn,

Carmen fasst hier schnell trotz krankheitsbedingter Abwesenheit die Informationen aus dem Café Schafstall von gestern (Montag) Abend zusammen:

  • insgesamt werden in Barsinghausen noch bis April 2016 weitere 1000 neue Nachbarn (Flüchtlinge) erwartet
  • für 130 davon richtet die Stadt Barsinghausen eine Unterkunft in einem ehemaligen Hotel im Dorf her (sonst hätte das Land eventuell 250 Personen dort untergebracht)
  • weitere 30 wohnen bereits in einer (ehemaligen) Pension im Dorf
  • die alte Schule im Dorf bleibt erstmal unberührt
  • die Stadt Barsinghausen stockt Personal im Bereich Sozialarbeit auf
  • sobald die Unterbringung geregelt ist, können die neuen Nachbarn auch beschäftigt werden und mit Glück diverse brachliegende Aufgaben übernehmen
  • wir alle haben die einmalige Chance, unsere Werte und Normen vielen Menschen vorzuleben und beizubringen, und auch die Chance, eine Menge zu lernen

-> Packen wir es an! Warum sollte es uns nicht gelingen, liebe Alt-Bantorfer?

Hier gibt es die Online-Presseberichte mit mehr Details zum Nachlesen:

Deister Echo: http://deister-echo.de/stadt-informiert-buerger-ueber-die-unterbringung-und-betreuung-von-fluechtlingen/

Calenberger Online News: http://www.con-nect.de/startseite/news/so-will-die-stadt-1000-fluechtlinge-unterbringen/archiv/2015/october/26.html

Informationsveranstaltung zur Unterbringung von Flüchtlingen

In Bantorf findet am Montag, 26. Oktober 2015, um 18 Uhr im Café Schafstall eine Informationsveranstaltung zum Thema Unterbringung von Flüchtlingen in Barsinghausen statt. Einige neue Nachbarn sind bereits bei uns im Dorf angekommen, dem Vernehmen nach besteht darüberhinaus die Möglichkeit, weitere neue Nachbarn bei uns zu begrüßen.
Die Stadt Barsinghausen wird uns auf den neuesten Stand bringen.

Hier der Link zur Mitteilung aus dem Rathaus:

https://www.barsinghausen.de/portal/meldungen/einwohnerinformationsveranstaltungen-zur-fluechtlingssituation-903003149-20002.html?rubrik=903000047

Screenshot der MItteilung aus dem Rathaus - Unterbringung von Flüchtlingen in Barsinghausen -

Screenshot der MItteilung aus dem Rathaus – Unterbringung von Flüchtlingen in Barsinghausen –