Wollen wir hier eine Riesenstromtrasse?

Bild1

Die Karte zeigt den Verlauf der Alternativroute ALT004, die keine unwahrscheinliche, sondern die mögliche Stromtrasse darstellt.

Der Netzbetreiber TenneT hatte, Zitat Andreas B.: „15 Jahre Zeit, Pläne vorzubereiten und alles festzuklopfen.“ Uns Betroffenen (Bürgern), denen die Stromtrasse vor der Nase vorbeigeht, bleiben rund acht Wochen, um Widerspruch einzulegen.

Zur Dimension: wie zu sehen ist, bleibt beispielsweise vom kleinen Wäldchen bei Wichtringhausen nicht viel über, denn die Trasse wird richtig breit. Strom von Nordeuropa nach Südeuropa. Das ist keine kleine Telegraphenleitung …

(Vergleiche hierzu auch den Eintrag vom 24. März 2015.)

Sehr engagiert ist die Bürgerinitiative gegen Südlink: http://www.gegensuedlink.de/index.php/buergerinitiative/2-buergerinitiative-wennigsen-gegen-suedlink
Bitte macht euch selbst ein Bild, was hier in allerkürzester Kürze gebaut werden soll.

Hier sind die Informationen zusammengestellt, die den Bürgern beim Infotermin am 18. März in Barsinghausen an die Hand gegeben wurden. Auch dieser Infotermin fand nur auf Druck der Öffentlichkeit statt.

https://www.barsinghausen.de/portal/meldungen/resolution-der-stadt-barsinghausen-zur-stromtrasse-suedlink-903002945-20002.html?s_sprache=de&bereich=1

150316_suedlink_termin_barsinghausen 

2015_03_18_praesentation_bnetza_barsinghausen_suedlink

Zum Runterladen:

suedlink_hintergrundfolien3 

suedlink_infoveranstaltung_vom_180315_praes_stadt

 

Anlässlich der Infoveranstaltung zu TenneT / Megastrommasten

Die Stromtrasse Südlink beziehungsweise das Projekt TenneT mit den Riesenstrommasten wird uns und unsere Nachbardörfer in der gesamten Region in der nächsten Zeit sehr beschäftigen. (Strom mittels Megastromleitung aus Norddeutschland nach Süddeutschland, eventuell sogar von Nordeuropa nach Südeuropa).

Wenn sich die Firma TenneT für den Bau einer oberirdischen Leitung durch unsere Feldmark (ca. auf Höhe Wichtringhausen) entschließt, bedeutet das einen massiven Eingriff in das Landschaftsgefüge. Eine Erdverkabelung ist möglich, wird aber weniger favorisiert, weil sie vermutlich teurer ist. Um genaueres zu berechnen, muss erst der Verlauf der Trasse feststehen. (Pdf mit Stellungnahmen lokal relevanten Stimmen)

Südlinkkonferenz Südlink als Kabel geht das

Nachdem der Westen der Region Hannover bezüglich des ganzen Projekts lange nicht ausreichend informiert wurde, fand am 18. März eine Infoveranstaltung in Barsinghausen statt.
Das Interesse der Bürger ließ zwar Raum nach oben, aber die Presse dokumentierte die Veranstaltung:

19032015 Keine Trasse ist ausgeschlossen

http://deister-echo.de/das-interesse-an-der-informationsveranstaltung-zur-suedlink-ist-ueberschaubar/

http://www.con-nect.de/barsinghausen/news/suedlink-kommt-und-kaum-einen-interessierts/archiv/2015/march/18.html

Unterlagen und die Stellungnahme des Barsinghäuser Stadtrats hat die Stadt Barsinghausen hier aufgelistet.

Das neuartige Projekt hat eine nie dagewesene Dimension und ist mühsam nachzuvollziehen. Die meisten Nachbarn bringen nicht das technische Verständnis auf, um sich alleine einzulesen und sich eine eindeutige Meinung zu bilden. Klar ist: die Megastromleitung soll nicht vor der eigenen Haustür prangen. Auf mögliche Nebenwirkungen der starken Spannungsfelder ist ebenfalls niemand scharf.

Optisch deutlich wird die Dimension der Masten, die möglicherweise in Trios aufgestellt werden, auf dem Bild in folgendem Beitrag: http://www.con-nect.de/wennigsen/news/suedlink-antragskonferenzen-erst-im-fruehherbst-2015/archiv/2015/march/17.html